Die HAVEL-WAGYU-ZUCHT

Wir, Ronald Haake und Andreas Schröder, führen den Betrieb seit 1999 und befassen uns seit 2008 intensiv mit der Zucht und Haltung von Wagyu Rindern. Als Gründungsmitglieder des Wagyu Verbandes Deutschland e.V. haben wir maßgeblichen Anteil an der Verbreitung und Entwicklung der Rasse Wagyu in Deutschland.

Ronald Haake, Landwirt
Andreas Schröder, Landwirt

Die ersten Tiere auf unserem Hof stammen von aus Australien importierten Wagyu Embryonen ab. Durch stetige Auswahl der besten eigenen Zuchttiere und den gezielten Zukauf von Tieren, Embryonen und Sperma haben wir inzwischen ein sehr hohes Niveau im Hinblick auf die gewünschten Fleischqualitäten erreicht. Dabei arbeiten wir mit Partnern in Australien, den USA und Europa zusammen.

Aus Respekt vor unseren Tieren versuchen wir ihnen ein besonders artgerechtes Leben zu ermöglichen. Wir halten unsere Tiere in klassischer Mutterkuhhaltung, d.h. die Kälber erhalten keine Milchaustauscher, sondern verbleiben 7 bis 8 Monate bei der Mutterkuh. Bis etwa 24 Monate erhalten sie Weidegang auf unseren weitläufigen Flächen im Überflutungsgebiet der Havel. Die Mast erfolgt im Stall mit Auslauf für etwa 12-14 Monate.

Muttertier mit Kalb

Unseren Rindern stehen ca.130 ha Wiesen, Weiden und Ackerfutterfläche, größtenteils im Landschaftsschutzgebiet „Untere Havel“ gelegen, zur Verfügung. Von Mai bis November/Dezember (wetterabhängig) sind unsere Tiere auf der Weide. Im Winter sind sie im Stall auf Stroh untergebracht, wobei sie auch freien Auslauf haben. Sie erhalten ausschließlich hofeigenes Gras, Heu, Silage, Stroh und geschrotetes Getreide. Das heißt, alle Futtermittel werden von uns selbst erzeugt! Lediglich Mineralstoffe werden zugekauft und at libidum angeboten.

Unser Betrieb befindet sich in Kuhlhausen, einer kleinen Ortschaft der Hansestadt Havelberg, im nördlichen Sachsen-Anhalt nahe dem Zusammenfluss von Elbe und Havel. Die untere Havelniederung in Sachsen-Anhalt ist Teil des von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservates „Flußlandschaft Elbe“. Dieses länderübergreifende Biosphärenreservat erstreckt sich in den Ländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Mit der grenzübergreifenden Unterschutzstellung des Elbelaufes in einem Biosphärenreservat soll die Auenlandschaft der Elbe, als eine über Jahrhunderte durch menschliche Tätigkeit geprägte und mit einer reichhaltigen Naturausstattung versehene Kulturlandschaft, gesichert werden.

Sonnenuntergang
Tiere auf der Weide

Unsere Partner

Wir arbeiten erfolgreich mit unseren Partnern zusammen: